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Formel Vau wird Gast des Czech Truck Prix 2023 sein.

Formel Vau wird Gast des Czech Truck Prix 2023 sein.

Die Formel Vau-Rennserie war bereits in Most zu Gast, ist aber nur wenigen bekannt. Wir präsentieren Ihnen einen Artikel über die Geschichte und Gegenwart der Formel Vau. Sie können sie in 14 Tagen in Most beim Czech Truck Prix & NASCAR Whelen Euro Series (25.–27. August 2023) erleben.

 

1959 begann VW Racing in Amerika. Ferry Porsche und der damalige Rennleiter Huschke von Hanstein ließen sich von der amerikanischen Idee inspirieren und brachten zehn Fahrzeuge nach Deutschland. Die Beach- und Formcar-Fahrzeuge erreichten damals bereits 160 km/h und leisteten rund 40 PS. Die erste Präsentation dieser Volkswagen-Rennwagen fand 1965 auf dem Eberbacher Berg statt. Viele belächelten die seltsamen, ja sogar gruseligen Fahrzeuge.

 

Die Formel Vau etablierte sich jedoch schnell als ernstzunehmende Nachwuchsrennserie. Fahrer wie Niki Lauda, Dieter Quester und Harald Ertl legten hier den Grundstein für ihre Rennkarrieren. „Wild und gefährlich leben“ wurde damals Rainer Brauns Motto, und im Feld der 70 Rennwagen wurden packende Duelle ausgetragen. Später traten Namen wie A. J. Foyt, Jochen Rindt, Jacky Ickx und J. P. Beltois in der Rennserie in Erscheinung. Leicht modifizierte Käfermotoren mit offenen Auspuffanlagen brachten die Mechanik auf bis zu 70 PS. Dennoch wurden Zweivergaser oder Trockensumpfschmierung modernisiert.

 

Eine weitere Idee für 1600er-Motoren kam aus Amerika: die Super-Vau-Formel. Die Höchstgeschwindigkeit erreichte damals 230 km/h bei einer Leistung von 140 PS. Auch Emerson Fittipaldi, Keke Rosberg und Jochen Mass erlebten mit diesen echten Rennwagen ihre Erfolge. 1973 gab es weltweit 3000 Formel-Vau- und Super-Vau-Fahrzeuge und übertraf damit sogar die Nachwuchsformeln. 1978 wurden jedoch die luftgekühlten Motoren abgeschafft, was das Ende der Super-Vau-Serie bedeutete, da sie der Formel 3 zu ähnlich war. 1982 wurde die Super-Vau-Formel endgültig eingestellt. Heute wird die Formel Vau in sieben Klassen ausgetragen, die nach Fahrzeugalter und Hubraum unterteilt sind.

Hier erfahren Sie mehr über die Serie.

 

Die Serie umfasst Marken wie Kaimann, RPB, DRM, March, Royale, Lola und Ralt.

 

In der Liste der unbekannten Piloten dieser traditionsreichen Rennwagen findet sich nach den Rennen in Hockenheim, Oschersleben und Lausitzring Nick Wittkuhn mit dem Kaimann-Wagen, der aktuell die Gesamtwertung dieser Rennserie anführt, Marco Wittkuhn mit der Marke Royale liegt auf dem zweiten Gesamtrang, und der dritte Platz gehört Eckhard Guhl mit dem Burkhart-Wagen vor dem Rennen in Most.

 

Die Ergebnisse der aktuellen Saison finden Sie hier: Historische Formel Vau Europa eV (formel-vau.eu)

 

2011 trat die Formel Vau in Most in einem gemeinsamen Rennen mit der Interserie und dem österreichischen Formel-Cup an, und auch danach noch einige Male. Nun kehren die Fahrer dieser Serie für Truck-Rennen nach Most zurück, die allerdings nicht mehr wie herkömmliche Trucks aussehen. Wer diese historischen Fahrzeuge in Aktion erleben möchte, hat beim Czech Truck Prix in Most gute Gelegenheit dazu. Nach Most endet die Saison dieser Rennserie in Zolder.

 

Text: Vláďa Rožánek, Foto: Formel Vau 2023

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