Dienstag

Die Tests beginnen nach der Winterpause. Das Carpek-Serviceteam gehörte zu den ersten, die vor Ort waren.

Die Tests beginnen nach der Winterpause. Das Carpek-Serviceteam gehörte zu den ersten, die vor Ort waren.

Nach den Streckenmodifikationen im Februar haben die Testfahrten auf dem Most Autodrom wieder begonnen und die Rennteams bereiten sich auf die Saison vor. Zu den ersten gehörte das Team Carpek Service aus Mělník, das am Freitag den ersten Testtag vor der Saison 2024 absolvierte. Neben den Neuzugängen David Dziwok und Filip Bartoš waren auch Teamchef Tomáš Pekař im Einsatz. Zusätzlich zum Clio fuhr er auch den Cupra Leon Competicón TCR, den ihm Petr Čížek zur Verfügung gestellt hatte.

„Es war großartig. Wir hatten die Rennstrecke gebucht und ein paar Freunde eingeladen. Es waren etwa zehn Autos auf der Strecke, was nicht viel ist. Außerdem spielte das Wetter mit. Morgens war es etwas kühl, aber ansonsten schien die Sonne. Es waren also ideale Testbedingungen“, beschreibt Pekař den ersten Renntag seines Teams in diesem Jahr.

Der dreimalige Champion der Clio Cup Central Europe-Serie verbrachte den Tag hauptsächlich am Steuer seines Renault Clio der fünften Generation, mit dem er in diesem Jahr einen weiteren Titel in der ESET Cup-Serie (2.-4.08., Autodrom Most) angreifen und auch ausgewählte Veranstaltungen in der prestigeträchtigen Clio Cup-Serie absolvieren will.

„Das Hauptziel war, nach der Winterpause wieder in den Rhythmus zu kommen und konstant schnelle Zeiten zu fahren. Darauf haben wir uns konzentriert. Wir haben versucht, Rennbedingungen so gut wie möglich zu simulieren. Das bedeutete, dass wir etwa 30-minütige Läufe absolvierten und dabei nicht nur versuchten, das Maximum aus dem Auto herauszuholen und die schnellstmöglichen Zeiten zu erzielen, sondern auch so wenige Fehler wie möglich zu machen. Wir hatten Telemetrie- und Videodaten zur Verfügung und haben basierend darauf verschiedene Dinge ausprobiert“, erklärt er sein Testprogramm.

Gleichzeitig unternahm Pekař eine Zeitreise. Nach langer Zeit fuhr er den Clio der vierten Generation, mit dem er in der Vergangenheit viele Erfolge gefeiert hatte. „Ich musste überprüfen, ob nach der Winterwartung alles funktioniert. Der Vierer ist etwas schneller als der Fünfer, deshalb brauchte ich ein paar Runden, um mich wieder daran zu gewöhnen. Das Fahrverhalten ist anders. Ich fahre ihn schon lange, daher bin ich ihn bereits gewohnt“, gibt er zu.

Der Fahrer aus Mělník feilte jedoch nicht nur an seiner eigenen Form. Er konzentrierte sich auch auf David Dziwok und Filip Bartoš. Diese beiden talentierten Nachwuchsfahrer werden neben Pekař in diesem Jahr regelmäßig am ESET Cup teilnehmen.

„Ich bin mit beiden im Auto mitgefahren, sowohl als Fahrer als auch als Beifahrer. Wir haben über die Gegensprechanlage kommuniziert und konnten die Fahrt direkt auf der Strecke besprechen. In den Pausen haben wir uns dann auf Video- und Telemetriedaten konzentriert. So haben wir uns gegenseitig angetrieben“, sagt Pekař, der von seinen beiden Schützlingen begeistert war.

„Ich bin zufrieden mit ihnen. Beide hören auf uns und verhalten sich dem gesamten Team gegenüber vorbildlich. Ihre Väter waren immer für uns da und haben diese positive Atmosphäre unterstützt. Es ist wichtig, dass im Team eine gute Stimmung herrscht und die Beziehungen stimmen. So etwas steigert die Lust am Rennfahren ungemein“, sagt er.

Fünf Runden mit TCR

Am Freitag drehte Tomáš Pekař nicht nur Runden auf dem Most Autodrom mit Renault Clios. Er konnte auch den Cupra Leon Competición TCR fünf Runden lang testen. Möglich gemacht hat ihm das Petr Čížek. Der Teilnehmer der TCR Eastern Europe-Serie, der mit seinem Team EXPRES AUTO am Test teilnahm, schenkte Pekař die Mitfahrt zu dessen 40. Geburtstag.

„Es ist immer schön, in einem TCR-Auto zu fahren, deshalb habe ich mich gefreut, nach langer Zeit wieder darin zu sitzen. Vielen Dank, Petr, für das nette Geschenk“, freute er sich über Čížeks Geste.

Zur Erinnerung: TCR-Rennen sind für Pekar kein Neuland. 2019 und 2021 war er in der TCR Osteuropa zu sehen, zunächst mit einem Renault Mégane und später mit dem älteren Cupra Leon. Seine größten Erfolge feierte er in der Saison 2021, in der er Vizemeister wurde. Mit insgesamt fünf Siegen belegt er weiterhin den dritten Platz in der Gesamtwertung, den er sich mit Maťa Homola teilt. Nur die Serben Dušan Borković (8) und Milovan Vesnić (6) liegen vor ihnen. Auch Petr Čížek ist ein bekanntes Gesicht im Carpek Service Team. 2017 startete er im ESET Cup und im Clio Cup Mitteleuropa mit einem vom Team Mělník geliehenen Fahrzeug.

Die Vorbereitungen des Carpek Service-Teams auf die neue Saison sind damit noch nicht beendet: „Am Dienstag, den 19. März, werden wir in Most erneut testen. Sollte beispielsweise jemand aus dem ESET Cup Interesse haben, kann er sich uns wieder anschließen“, so Pekař abschließend.

Text + Foto: Carpek Service, ADM

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